Herausforderungen bei der Nephrostomie
Herausforderungen eines Patienten mit einem Nephrostomiekatheter
Dislokation des Nephrostomiekatheters (Nephrostomy Tube Dislodgement)
Der Katheter kann unbeabsichtigt herausgezogen oder abgeknickt werden.
Okklusionen können zu Hydronephrose, Schmerzen und Infektionen führen.
Blockade des Katheters (Tube Blockage)
Kann aufgrund von Blutgerinnseln, Ablagerungen oder Verkrustungen im Katheter auftreten.
Kann zu Flankenschmerzen, Fieber oder Hydronephrose führen.
Unbehagen und Schmerzen (Discomfort and Pain)
Geringfügige Bewegungen oder Druck auf den Bereich der Katheterinsertion können Schmerzen verursachen.
Unbehagen beim Schlafen, Anziehen oder während der täglichen Aktivitäten.
Einschränkungen des Lebensstils (Lifestyle Limitations)
Eingeschränkte Mobilität, Herausforderungen beim Baden, Anpassung der Kleidung.
Auswirkungen auf sexuelle Aktivität, Sport und soziale Teilhabe.
Emotionale und psychologische Belastung (Emotional and Psychological Burden)
Aufgrund des Risikos einer unbeabsichtigten Entfernung des Nephrostomiekatheters schränken Patienten häufig ihre körperlichen Bewegungen ein und beschränken Routineaktivitäten. Diese Vorsicht untergräbt oft ihr Vertrauen in die Bewältigung alltäglicher Aufgaben und die soziale Interaktion.
Angstzustände, Depressionen und Bedenken hinsichtlich des Körperbildes sind häufig.
Änderungen des Lebensstils: Einschränkungen beim Baden, bei der Kleidung und bei Aktivitäten.
Probleme mit dem Körperbild, Angstzustände oder Depressionen.
Angst vor Komplikationen oder versehentlicher Dislokation.
Urinleckage um den Katheter herum (Urine Leakage Around Tube)
Resultiert oft aus einer schlechten Platzierung oder Verstopfung, oder aufgrund einer schlechten Passform oder Blockade.
Kann Hautreizungen oder Hautschäden verursachen, was zu Hautmazeration oder einer Infektion führen kann.
Infektionsrisiko (Infection Risk)
Die Eintrittsstelle durch die Haut erhöht das Infektionsrisiko, eine der häufigsten Komplikationen.
Bakterien können durch die Haut um den Katheter herum oder aus dem Drainagebeutel eindringen.
Anzeichen sind Fieber, Schüttelfrost, Rötung oder Eiter an der Insertionsstelle.
Laufende Wartungsbedürfnisse und Belastung (Ongoing Maintenance Needs & Burden)
Erfordert regelmäßiges Spülen des Katheters, Entleeren des Beutels, Verbandwechsel und ordnungsgemäße Handhabung des Drainagesystems.
Patienten benötigen oft die Unterstützung von Pflegekräften oder Besuche von Pflegepersonal.
Risiko der Fehlbehandlung, wenn Patient oder Pflegekraft nicht geschult sind.